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Blutrhabarber – farbintensiv und sehr gesund

Der Blutrhabarber, lat. (Rheum rhabarbarum), ist nicht nur eine prächtige, sondern auch eine gute Nutzpflanze. Ihr Fruchtfleisch schimmert dunkelrot, ebenso wie ihre Stiele.

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Züchter bezeichnen diese als „Holsteiner Blut“. Der Geschmack vom Blutrhabarber ist mild säuerlich und für viele wohlmundend. Das Fleisch des Gemüses lässt sich vielseitig in der Küche verwenden, beispielsweise für Kompott und Marmelade. Der Blutrhabarber macht sich allerdings auch gut als Kuchenbelag. Dank seiner dicken Stiele, bringt die Rhabarberart immer einen guten Ertrag.

Blutrhabarber – pflanzen & pflegen

Wichtig für den Blutrhabarber ist ein nährstoffreicher Boden, denn er benötigt für sein Wachstum viel Energie. Der Blutrhabarber darf für acht Jahre an einer Stelle gedeihen, dann ist ein Umzug angesagt. Grund dafür ist sein Zehren vom Boden, der sonst nicht mehr genügend Nährstoffe enthält, auch wenn er regelmäßig gedüngt wird. Ansonsten ist seine Pflege aber einfach zu handhaben und auch für Laien gut geeignet.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Sonne ist für den Blutrhabarber ein wichtiges Gut, weshalb sein Standort eher sonnig zu wählen ist. Ab und an benötigt er aber auch ein wenig Schatten, um sich abkühlen zu können. Deswegen ist es ganz gut, wenn er an einem Ort gepflanzt wird, der beide Facetten miteinander vereint. Gartenexperten raten offiziell zu einem sonnigen bis halbschattigen Standort für den Blutrhabarber.

Pflanzenabstand – 60 bis 120 cm

pflanzenabstand Normalerweise sind in einem Garten mehr als eine Rhabarberpflanze zu finden. Mit diesen lässt sich der Blutrhabarber übrigens auch gut kombinieren. Wichtig ist nur, dass zum nächsten Rhabarber ein Mindestabstand eingehalten wird. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte zwischen 60 und 120 Zentimeter liegen, damit sich diese nicht gegenseitig in ihrem Wachstum behindern.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Für den Blutrhabarber sind keine besonderen gärtnerischen Fähigkeiten nötig. Solange der richtige Standort gewählt wird und die Gemüsepflanze regelmäßig Dünger bekommt, braucht sie eigentlich keine weitere Aufmerksamkeit während des Wachstums. Lediglich dann, wenn die Stängel vom Blutrhabarber reif sind, ist noch einmal Energie bei der Ernte einzubringen. Alle acht Jahre muss der Gärtner einmalig etwas mehr Zeit investieren, denn dann braucht die Pflanze einen neuen Standort.

Wasserbedarf – gering

waesserung Der Wasserbedarf vom Blutrhabarber ist eher niedrig anzusetzen. Trotzdem darf die Erde um die Rhabarberpflanze herum nie ganz austrocknen. Fällt kein Regen, ist der Wasserbedarf mit gießen zu decken.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Je nach Pflege und Standort ist es möglich, dass Rhabarberpflanzen ein Alter von 10 oder 20 Jahren erreichen. Während der ganzen Zeit sind ihre Stiele schmackhaft und vitaminreich.

Blutrhabarber überwintern

winterhart Rhabarber, somit auch der Blutrhabarber, ist generell winterhart. Er benötigt weder einen speziellen Winterschutz noch eine besondere Aufmerksamkeit während dieser Zeit.

Erntezeit – April bis Mitte Juni

erntezeit Die Erntezeit für Rhabarberpflanzen beginnt im April, wenn die Stiele Glatt und nicht mehr riffelig sind. Länger als bis zum 24. Juni (Johannistag) ist die Ernte vom Blutrhabarber nicht zu empfehlen. Nach dieser Zeit steigt die Menge der Oxalsäure im Rhabarber an. In höheren Mengen ist diese für den Menschen gesundheitsschädlich und giftig. Außerdem benötigt die Pflanze eine gewisse Ruhephase bis zum Winter, damit sie im folgenden Jahr wieder gut austreiben kann.

Vermehren vom Blutrhabarber

Beim Blutrhabarber verhält es sich ähnlich wie bei allen anderen Sorten der Rhabarberpflanze – er lässt sich nur schwer vermehren. Im Handel sind zwar Samen erhältlich, aber diese entwickeln sich nur selten zu kräftigen Pflanzen, wenn der Gärtner es selber mit der Zucht versucht. Sinnvoller und wesentlich zeitsparender ist es deshalb die Pflanze vom Blutrhabarber im Fachhandel oder in einem Online Gartenhandel zu erwerben.

Düngen und Pflanzsubstrat

Während der Erntesaison benötigt der Blutrhabarber ausreichend Dünger, der stickstoffhaltig sein sollte. Nur so bringt er einen reichhaltigen Ertrag. Sinnvoll ist auch das Ausbringen von Kompost im Herbst, um dem Boden wieder genügend Nährstoffe zuzuführen.

Krankheiten und Schädlinge

Robust ist der Blutrhabarber in jedem Fall. Es gibt nicht viele Krankheiten oder Schädlinge, die sich an Rhabarberpflanzen vergreifen. Blattläuse kommen nur selten vor, aber etwas häufiger ist ein Befall mit falschem Mehltau. Positiv ist aber zu bemerken, dass dieser sich meist erst nach der Ernte auf dem Blutrhabarber festsetzt. Am ehesten wird der Blutrhabarber von der sogenannten Rhabarbermosaikkrankheit befallen. Diese ist viral bedingt und es gibt noch kein effizientes Mittel dagegen. Liegt ein Befall vor, sind unbedingt alle betroffenen Pflanzen zu entfernen und in diesem Bereich für mindestens sieben Jahre nicht mehr anzupflanzen.